
Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Güntzler, sagte im Deutschlandfunk, der Vorschlag komme zum falschen Zeitpunkt und setze ein falsches Signal. Millionen von fleißigen Unternehmern seien jetzt verunsichert, meinte der CDU-Politiker. Auch aus der Wirtschaft wurden Bedenken geäußert.
Der Verband der Familienunternehmer warnte davor, den Betrieben finanzielle Mittel für Investitionen zu entziehen. Der in Aussicht gestellte Freibetrag für Betriebsvermögen von fünf Millionen Euro sei zu niedrig. Ähnlich äußerten sich Vertreter des Handwerks.
Der Verband der Familienunternehmer warnte davor, den Betrieben finanzielle Mittel für Investitionen zu entziehen. Der in Aussicht gestellte Freibetrag für Betriebsvermögen von fünf Millionen Euro sei zu niedrig. Ähnlich äußerten sich Vertreter des Handwerks.
Nach den Vorstellungen der SPD sollen große Vermögen stärker besteuert, kleine und mittlere Erbschaften entlastet werden. Ein Freibetrag von etwa einer Million Euro pro Person soll die bisherigen kleinteiligen Regelungen ersetzen. Für Firmen sind Freibeträge vorgesehen; das soll dazu dienen, Familienbetriebe zu sichern.
Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
