Reformdebatte
Unions-Fraktionsvize Stegemann: "Auch Eigenheim und Vermögen bei Pflege heranziehen"

In der Diskussion um die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung spricht sich Unions-Fraktionsvize Stegemann dafür aus, bei den anfallenden Kosten auch Vermögen mit einzubeziehen.

    Das Symbolbild zeigt mehrere Euro Banknoten, die zu einem Haus gefaltet sind.
    Bei den Pflegekosteb könnte auch das Eigenheim zur verpflichtenden Geldquelle werden (imago / fStop Images / Andreas Schlegel )
    Dazu zähle auch das Eigenheim von Pflegebedürftigen, sagte der CDU-Politiker der "Bild"-Zeitung. Ein - so wörtlich - "Erbenschutzprogramm auf Kosten der Allgemeinheit" könne es nicht geben, hier müsse zunächst das eigene Vermögen eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang betonte Stegemann die Notwendigkeit stärkerer privater Vorsorge für den Pflegefall. Als Beispiele nannte er etwa den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung und das Aktiensparen. Gesundheitsministerin Warken will bald den Entwurf für eine große Pflegereform vorlegen.
    Andernfalls droht den Kassen ihr zufolge in den kommenden zwei Jahren ein Defizit von über 22 Milliarden Euro.
    Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.