Weltwirtschaftsforum in Davos
Spahn für klare und besonnene Gespräche mit US-Präsident Trump

Der Unionsfraktionsvorsitzende Spahn hat sich im Handelsstreit mit den USA für klare und besonnene Gespräche mit Präsident Trump ausgesprochen. Trumps Drohungen, Grönland zu annektieren, seien nicht akzeptabel, sagte Spahn im Deutschlandfunk. Dennoch gelte es jetzt, eine Eskalation auch im Hinblick auf die angedrohten US-Zölle zu vermeiden.

    Jens Spahn, Fraktionsvorsitzender der Union im Bundestag, steht an einem Rednerpult. Er trägt Anzug und Krawatte.
    Jens Spahn, Fraktionsvorsitzender der Union im Bundestag (Michael Kappeler/dpa)
    Weitere Zölle könnten Deutschland wirtschaftlich zurückwerfen, erklärte Spahn. Zudem sei Deutschland sicherheitspolitisch von den USA abhängig.
    Der CDU-Politiker mahnte außerdem, die NATO nicht wie die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen in Frage zu stellen. Bundeskanzler Merz könne auf Augenhöhe mit Trump sprechen. Man müsse dessen Worte zwar ernstnehmen, der US-Präsident könne aber auch offen für Argumente sein.
    Spahn reist heute zum Weltwirtschaftsforum in Davos, wo am Nachmittag Trumps Rede erwartet wird. Themen dürften seine Annexionsdrohungen gegen Grönland und die Ankündigung neuer Zölle gegen verbündete Staaten sein.
    Das vollständige Interview mit Jens Spahn können Sie hier nochmal nachhören.
    Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.