
Sie ist für den frühen Nachmittag eingeplant. Themen dürften Trumps Annexionsdrohungen gegenüber Grönland und die Ankündigung neuer Zölle gegenüber verbündeten Staaten sein. Der US-Präsident schlug in dieser Frage zuletzt einen etwas versöhnlicheren Ton an. Er denke, dass man eine Lösung finden werde, mit der sowohl die NATO als auch die USA zufrieden sein würden, sagte er auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus.
Gestern hatte Frankreichs Präsident Macron in Davos entschlossene Reaktionen auf Trumps Politik verlangt. Die Europäische Union habe Instrumente, um auf wirtschaftlichen Zwang durch Drittstaaten zu reagieren, sagte er. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, von der Leyen, warnte Trump davor, die transatlantischen Beziehungen in eine Abwärtsspirale zu stürzen. Der kanadische Premierminister Carney rief die Mittelmächte zur Einheit gegen die Bedrohungen durch Großmächte auf. Diese Länder müssten endlich aufhören, so zu tun, als funktioniere die regelbasierte Ordnung noch, sagte er, ohne die USA namentlich zu erwähnen.
Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
