Konzept
Unionsabgeordnete machen Vorschlag für umfassende Steuersenkung - Gegenfinanzierung durch niedrigere Subventionen geplant

Aus der Union kommt ein Vorschlag für umfassende Steuersenkungen.

    Eine Person füllt Formulare für eine Steuererklärung aus
    Die Pläne sehen Änderungen etwa bei den Grenzwerten für die höchsten Steuersätze vor. (IMAGO / Pond5 Images / xMehaniqx via imago-images.de)
    Bundeswirtschaftsministerin Reiche und CDU-Generalsekretär Linnemann stützen die Pläne, die von den beiden Finanzpolitikern Bury und Dorn im "Handelsblatt" vorgestellt wurden. Die Vorschläge beinhalten die Anhebung des Grenzwertes für den Spitzensteuersatz auf 85.000 Euro und die Erhöhung des Grundfreibetrags um mindestens 1.000 Euro. Zudem soll der Solidaritätszuschlag vollständig entfallen. Die Pläne sehen auch eine Erhöhung der Reichensteuer auf 47,5 Prozent und einen niedrigeren Grenzwert für diese Kategorie vor. Laut Bury und Dorn sollen die Pläne besonders kleine und mittlere Einkommen entlasten. Die Steuerausfälle würden etwa 25 bis 30 Milliarden Euro betragen. Kompensiert werden sollen diese Ausfälle durch den Abbau von Subventionen und Einsparungen in der Bundesverwaltung.
    Union und SPD verhandeln derzeit über mögliche Wege für eine Steuerreform. Diese soll möglichst ab dem 1. Januar 2027 gelten.
    Diese Nachricht wurde am 22.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.