Pflegeversicherung
Unionsfraktionschef Spahn unterstützt Reformentwurf von Bundesgesundheitsministerin Warken

Unionsfraktionschef Spahn hat Bundesgesundheitsministerin Warken gegen Kritik an ihren Reformplänen zur Pflegeversicherung verteidigt.

    Nina Warken spricht an einem Rednerpult und gestikuliert.
    Bundesgesundheitsministerin Warken legt Entwurf für Pflegereform vor. (picture alliance / dpa / Bernd Elmenthaler / Geisler-Fotopr)
    Die Ministerin mache da einen schweren, aber notwendigen Schritt, sagte der CDU-Politiker im ARD-Fernehen. Das Paket Warkens, ebenfalls CDU, sei ausgewogen. Niemand kürze gerne Leistungen. Aber die Pflegeversicherung sei - wie übrigens auch die Krankenversicherung - "schlicht und ergreifend pleite", so Spahn.  
    Der Reformentwurf Warkens sieht einen höheren Pflegebeitrag für kinderlose Menschen vor. Konkret soll der bestehende Aufschlag auf den allgemeinen Beitragssatz um 0,1 Prozentpunkte auf dann 0,7 Prozentpunkte steigen. Geplant sind auch höhere Hürden für eine Einstufung in einen Pflegegrad. Die beitragsfreie Mitversicherung für Ehepartner in der gesetzlichen Krankenversicherung soll großenteils wegfallen. Aus der SPD kommt bereits Kritik.
    Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.