Pläne des Finanzministeriums
Unionspolitiker gegen geplante Sektsteuer

In der Union gibt es kritische Stimmen zur geplanten Sektsteuer.

    Ein Tablett voller gefüllter Sektgläser.
    Die Bundesregierung will die Sektsteuer erhöhen. (IMAGO / Sven Simon)
    Die Chefin der Mittelstandsunion, Connemann, sagte dem Tagesspiegel, der Staat werde Haushaltslöcher nicht mit Sektkorken stopfen können. Eine zusätzliche Belastung treffe vor allem mittelständische Betriebe. Sie bezweifelt zudem, dass der Schritt nennenswert zur Konsolidierung des Haushalts beiträgt.
    Zuvor hatte sich bereits der ernährungspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Steiniger, gegen eine Erhöhung der Sektsteuer ausgesprochen. Diese Maßnahme sei in der aktuell sehr angespannten Lage in der Weinwirtschaft ein falsches Signal, sagte der CDU-Politiker dem Portal Politico.
    Nach den Plänen von Finanzminister Klingbeil sollen die Abgaben auf Spirituosen und Schaumwein zum 1. Januar 2027 um 20 Prozent steigen. Klingbeil verweist dabei auch auf gesundheitspolitische Ziele.
    Diese Nachricht wurde am 22.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.