Iran-Krieg
UNO-Flüchtlingshilfswerk warnt vor Folgen der Gewalt

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen hat sich zutiefst besorgt über die Folgen des Iran-Kriegs auch auf die Zivilbevölkerung der Region geäußert.

    Rauchsäule in Teheran
    UNHCR warnt vor Folgen des Iran-Kriegs für die Menschen. (picture alliance / SIPA | Mowj/MEI)
    Viele Länder beherbergten bereits Millionen Flüchtlinge und Binnenvertriebene, teilte das UNHCR in Genf mit. Weitere Gewalt könnte nun noch mehr Menschen in die Flucht zwingen, die humanitären Helfer überfordern und zusätzlichen Druck auf die Aufnahme-Gemeinschaften ausüben. Das UNHCR forderte von den Konfliktparteien Dialog und Deeskalation, Achtung der Menschenrechte, Schutz der Zivilbevölkerung und eine uneingeschränkte Einhaltung des Völkerrechts.
    An der Grenze zur Türkei wurde inzwischen eine erste verstärkte Ausreisebewegung gesichtet. Augenzeugen berichteten von zunächst mehreren Hundert Iranern, die den Übergang Kapiköy überquert hätten.
    Diese Nachricht wurde am 02.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.