
Die Einschnitte beim UNRWA gefährdeten die Existenzgrundlage von Millionen Menschen, sagte Guterres in New York bei einer Geberkonferenz für das Hilfswerk. Die Organisation könne ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen.
Der UNO-Generalsekretär äußerte sich entsetzt von - so wörtlich - "anhaltenden Bemühungen, die UNRWA zu verdrängen und zu untergraben". Guterres sprach von Verleumdungskampagnen, Desinformation und gezielten Behinderungen. Damit spielte er auf Vorwürfe an, wonach einige der 13.000 UNRWA-Mitarbeiter an Terroranschlägen der Hamas beteiligt gewesen sein sollen. Eine unabhängige Untersuchungskommission unter Leitung der früheren französischen Außenministerin Colonna hatte die UNO-Agentur 2024 in wesentlichen Punkten entlastet.
UNRWA ist der größte Anbieter medizinischer Grundversorgung im Gazastreifen und spielt eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
