Bürgerkrieg
UNO-Generalsekretär Guterres ruft Konfliktparteien im Sudan zu sofortigen Verhandlungen

UNO-Generalsekretär Guterres hat die Konfliktparteien im Sudan zu sofortigen Verhandlungen aufgerufen.

    Ein ausgebranntes Auto steht auf einem völlig zerstörten ehemaligen Marktplatz.
    Die Stadt Al-Faschir wurde von der RSF-Miliz erobert (Archivbild). (AFP / -)
    Die sudanesische Armee und die RSF-Miliz müssten unverzüglich mit dem UNO-Gesandten für den Sudan in Kontakt treten, teilte Guterres mit. Er äußerte sich zutiefst besorgt über die militärische Eskalation und der Berichte über Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht. Auch das Auswärtige Amt in Berlin forderte ein sofortiges Ende der Gewalt.
    Die RSF-Miliz hat die Großstadt Al-Faschir im Südwesten des Landes eingenommen und dadurch endgültig die Kontrolle über die Region Darfur erlangt. In Al-Faschir leben nach UNO-Schätzungen noch bis zu 300.000 Menschen. Berichten zufolge wurden zahlreiche Zivilisten wahllos getötet.
    Die Vereinten Nationen werten die Lage im Sudan als die derzeit größte humanitäre Krise weltweit.
    Diese Nachricht wurde am 28.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.