Welternährungsbericht
UNO: Hunger geht weltweit zurück

Der Hunger auf der Welt geht laut den Vereinten Nationen weiter zurück.

    Menschen im Gazastreifen halten an einer Essensausgabe Schüsseln und Töpfe in die Luft.
    Laut Welternährungsbericht geht der Hunger in der Welt zurück (Archivbild). (picture alliance / Anadolu / Ali Jadallah)
    Wie aus dem Welternährungsbericht hervorgeht, hatten im vergangenen Jahr nach Schätzungen 7,8 Prozent der Weltbevölkerung nicht genug zu essen. 2024 waren es geschätzt 8,1 Prozent, 2022 8,6 Prozent. In konkreten Zahlen heißt dies: Weltweit hungerten im vergangenen Jahr zwischen 608 und 696 Millionen Menschen, 14 Millionen weniger als 2024.
    Nach Angaben der Forschenden hat sich die Lage vor allem in Asien, Lateinamerika und in der Karibik in den vergangenen Jahren stetig verbessert. In Afrika ist die Zahl der Hungernden zumindest nicht mehr gestiegen.
    Die Weltgemeinschaft hat sich das Ziel gesetzt, den Hunger weltweit bis 2030 zu überwinden. In dem Bericht heißt es dazu, die jüngsten Ereignisse, darunter der Nahostkonflikt, drohten allerdings, Fortschritte zu untergraben.
    Der Bericht wird von der UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation zusammen mit dem Welternährungsprogramm, dem Kinderhilfswerk Unicef, der Weltgesundheitsorganisation und dem Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung vorgelegt.
    Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.