
So seien die Luftangriffe Israels auf die Region um die Stadt Baalbek im Nordosten des Libanon der antiken Tempelanlage aus der Römerzeit gefährlich nahe gekommen, hieß es. Die Zerstörung des kulturellen Erbes schwäche die historische und kulturelle Identität der Gemeinschaften, die es repräsentiere.
"Kulturelles Erbe als mögliches Opfer"
Die Libanon-Beauftragte der UNO, Hennis-Plasschaert, erklärte in einem Onlinedienst, geschichtsträchtige phönizische Städte seien in großer Gefahr, in Schutt und Asche gelegt zu werden - und verwies ebenfalls auf das Unesco-Weltkulturerbe Baalbeck sowie auf die Stadt Tyros. Das kulturelle Erbe des Libanon dürfe "nicht ein weiteres Opfer dieses verheerenden Konflikts werden".
In Baalbek steht unter anderem eine Ruine eines Jupiter-Heiligtums aus dem Römischen Teich. Tyros gilt als eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte der Welt.
Diese Nachricht wurde am 01.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.