
Neben der Regierung hätten auch Widerstandsgruppen die Hilfe für die betroffenen Gemeinden behindert. Versäumnisse warf Pinheiro aber auch der UNO vor. Ihr sei es auch nach zwölf Jahren Krieg in Syrien nicht gelungen, einen Waffenstillstand auszuhandeln.
Die UNO schätzt, dass rund fünf Millionen Menschen im syrischen Teil des Erdbebengebiets eine Grundversorgung mit Unterkünften und anderen Hilfsgütern benötigen. Bereits vor den Erdbeben vom 6. Februar waren mehr als 15 Millionen Syrer auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Diese Nachricht wurde am 13.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
