
Als Grund nannte ein Vertreter der UNO in New York erhebliche Kürzungen der Gelder durch die USA. Somit könnten in den kommenden Monaten die Einsätze für rund 13.000 der insgesamt etwa 50.000 Blauhelmsoldaten enden. Ebenfalls betroffen sind demnach zivile Missionen. Die USA reduzieren seit Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Trump ihr internationales Engagement. Im aktuellen UNO-Budget für die Friedensmissionen hat Washington noch rund 680 Millionen Dollar zugesagt. Im Vorjahr waren es nach Angaben der Vereinten Nationen noch über eine Milliarde.
Aktuell unterhält die UNO elf Friedensmissionen weltweit - die größten davon in der Zentralafrikanischen Republik, im Südsudan, der Demokratischen Republik Kongo und im Libanon.
Diese Nachricht wurde am 10.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
