
Wie die Internationale Organisation für Migration und das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mitteilten, waren die beiden Schiffe Ende Juni von der Küste des Bundesstaats Rakhine aufgebrochen. An Bord befanden sich demnach überwiegend Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya. Es wird davon ausgegangen, dass beide Schiffe in rauer See sanken.
Die Rohingya werden in Myanmar unterdrückt und verfolgt. Angehörige der Minderheit begeben sich auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen immer wieder auf gefährliche Seereisen an Bord untauglicher Schiffe, die häufig von Schleppernetzwerken betrieben werden.
Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
