Südsudan
UNO meldet getötete Zivilisten bei Angriffen

Aus dem Südsudan wird neue Gewalt gemeldet.

    Lupe auf Landkarte über Grenzregion zwischen Sudan und Südsudan
    Lupe auf Landkarte über Grenzregion zwischen Sudan und Südsudan (IMAGO / Pond5 Images / kozak7891238)
    Die UNO-Mission Unmiss teilte mit, bei Angriffen von Bewaffneten auf eine Ortschaft nahe der Grenze zum Sudan seien innerhalb von 48 Stunden zahlreiche Zivilisten und mehrere örtliche Beamte getötet worden. Es gebe mehr als 20 Verletzte.
    Die Blauhelmsoldaten der UNO-Mission böten derzeit über 1.000 Menschen vorübergehenden Schutz in ihrem Stützpunkt.
    Der Südsudan hatte sich 2011 vom Sudan abgespalten. In den vergangenen Monaten flammte der Konflikt zwischen Anhängern des Präsidenten Kiir und Unterstützern des Ende März festgenommenen Vizepräsidenten Machar wieder auf. Ein 2018 geschlossenes Friedensabkommen, das einen fünfjährigen Bürgerkrieg mit rund 400.000 Todesopfern beenden sollte, scheiterte vor wenigen Wochen. Seitdem kam es erneut zu zahlreichen gewaltsamen Zusammenstößen.
    Diese Nachricht wurde am 02.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.