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Überschwemmungen in Afghanistan
UNO-Organisation: Zahl der Opfer steigt auf über 300

Nach den Überschwemmungen in Afghanistan ist die Zahl der Opfer laut UNO-Angaben auf mehr als 300 gestiegen.

    In der nordafghanischen Provinz Baghlan sieht man Menschen in der Nähe ihrer beschädigten Häuser. Sie waten durch den schlammigen Boden.
    Nach Sturzfluten in Afghanistan steigt die Zahl der Toten weiter. (Mehrab Ibrahimi / AP / dpa / Mehrab Ibrahimi)
    In der besonders betroffenen Provinz Baghlan im Nordosten des Landes seien mehr als 1.000 Häuser zerstört worden, teilte das Welternährungsprogramm mit.
    Die Taliban-Herrscher erklärten, landesweit gebe es Hunderte Tote und Verletzte. Soldaten seien dabei, Menschen aus den besonders betroffenen Gebieten zu evakuieren. Zudem suchten Rettungskräfte unter Schlamm und Trümmern nach weiteren Verschütteten.
    Seit der Machtübernahme der Islamisten 2021 haben viele Staaten und Hilfsorganisationen ihre Hilfe zurückgefahren, so dass das Land bei Naturkatastrophen auf sich allein gestellt ist.
    Diese Nachricht wurde am 11.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.