
Der Chef des UNO-Flüchtlingshilfswerks, Grandi, rief die Konfliktparteien in Gaza und im Libanon zu einer Feuerpause auf. Bei israelischen Angriffen im Norden des Libanon sind nach Angaben von Rettungskräften 21 Menschen getötet worden, acht weitere kamen in Gaza-Stadt ums Leben. Die Hisbollah attackierte nach eigener Darstellung die nordisraelische Stadt Safed mit mehreren Raketen.
Netanjahu: Werden Hisbollah weiter bekämpfen
Ministerpräsident Netanjahu kündigte unterdessen weitere Angriffe gegen die Hisbollah an. Diese würden in allen Teilen des Landes, auch in Beirut erfolgen, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Zuvor hatte er Armeeangehörige auf dem Stützpunkt nahe der Stadt Binjamina besucht. Bei einem Drohnenangriff waren dort am Sonntag vier israelische Soldaten getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden.
Netanjahu wies zugleich Anschuldigungen als falsch zurück, wonach israelische Truppen UNO-Blauhelmsoldaten im Süden des Libanon vorsätzlich ins Visier genommen hätten. Er wiederholte seine Forderung, die UNO-Schutztruppe aus den Kampfgebieten abzuziehen.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.