
Am Rande der UNO-Vollversammlung in New York warnte Bundesaußenministerin Baerbock gestern vor einem zusätzlichen Krieg in der Nahost-Region. Man müsse alles tun, damit es zu einer Deeskalation komme, gerade mit Blick auf die Situation im Libanon. Zuvor hatte auch US-Präsident Biden vor einem umfassenden Krieg dort gewarnt. Niemand habe daran ein Interesse, sagte der demokratische Politiker in der Generaldebatte in New York. Trotz der Eskalation sei eine diplomatische Lösung noch möglich.
UNO-Generalsekretär Guterres hatte in seiner Eröffnungsrede gewarnt, der Libanon stehe am Rand eines Abgrunds. Israels UNO-Botschafter Danon sagte in New York, sein Land habe nicht die Absicht, mit Bodentruppen im Libanon vorzurücken. Man sei aber entschlossen, die israelische Zivilbevölkerung zu schützen.
Diese Nachricht wurde am 25.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.