
Müller sagte im Deutschlandfunk, es sei unklar, ob die Hamas dem Friedensplan am Ende wirklich zustimme. Die Terrororganisation habe ein Interesse, den Krieg im Gazastreifen fortzusetzen, betonte Müller. Das gleiche gelte für die rechtsextremen Parteien in der Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu. Zugleich sei die Entscheidung des UNO-Sicherheitsrates aber ein wichtiger Schritt, der den Druck auf die Konfliktparteien erhöhe, sagte Müller, die für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik arbeitet.
14 von 15 Mitgliedsländern des Gremiums hatten sich gestern für den mehrstufigen Plan von US-Präsident Biden für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg ausgesprochen.
Die Veto-Macht Russland enthielt sich. Das von Biden vorgestellte Vorhaben sieht eine Beendigung der Kämpfe in drei Phasen vor. Anschließend soll der Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen.
Die Veto-Macht Russland enthielt sich. Das von Biden vorgestellte Vorhaben sieht eine Beendigung der Kämpfe in drei Phasen vor. Anschließend soll der Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen.
Diese Nachricht wurde am 11.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
