Sudan
UNO-Sicherheitsrat verlangt Ende der Gewalt

Der UNO-Sicherheitsrat hat ein Ende der Belagerung der sudanesischen Stadt Al-Faschir und der Gewalt in dem nordostafrikanischen Krisenstaat gefordert.

    Ein ausgebranntes Auto steht auf einem völlig zerstörten ehemaligen Marktplatz.
    Zerstörungen in der Stadt Al-Faschir in der sudanesischen Region Darfur (Archivbild) (AFP / -)
    14 Mitgliedsländer stimmten in New York für die von Großbritannien eingebrachte Resolution, Russland enthielt sich. Sowohl die sudanesische Armee als auch die mit ihr verfeindete paramilitärische Gruppe RSF müssten die Kämpfe sofort einstellen. Al-Faschir ist die Hauptstadt des Bundesstaats Nord-Darfur. Sie ist die letzte große Stadt der Region, die nicht unter der Kontrolle der RSF steht. In dem 44-Millionen-Einwohner-Land kämpfen seit April des vergangenen Jahres die Paramilitärs unter Milizenchef Daglo gegen die Streitkräfte von Machthaber Burhan.
    Die beiden Männer hatten sich einst gemeinsam an die Macht geputscht, später aber entzweit. In dem Konflikt ist Darfur einer der Hauptschauplätze.
    Diese Nachricht wurde am 14.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.