
Natürlich müsse für Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Pedersen während eines Besuchs in Damaskus. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass dies durch ein glaubhaftes Justizsystem erfolge und man keinerlei Vergeltung sehe. Darüber hinaus drang der UNO-Gesandte auf einen politischen Prozess, der alle Syrer einschließe sowie auf Hilfe und Unterstützung der internationalen Gemeinschaft zählen könne. Bei seiner Ankunft hatte sich Pedersen bereits für die Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen die Rebellengruppe HTS eingesetzt, die maßgeblich am Sieg über das Assad-Regime vor einer Woche beteiligt war.
Zuletzt hatte der Norweger im jordanischen Akaba an Gesprächen mit den Außenministern verschiedener arabischer Länder über die Zukunft Syriens teilgenommen.
Diese Nachricht wurde am 15.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.