Untersuchung der TU München
Unser Geschmackssinn springt auf bestimmte Hormone an

Hormone lassen sich offenbar auch schmecken. Laut einem Forschungsteam der TU München betrifft das unter anderem die Sexualhormone Testosteron und Progesteron sowie verschiedene Stresshormone.

    Ein Student geht vor dem Haupteingang der Technischen Universität München entlang.
    Technische Universität München (dpa / Sven Hoppe)
    Das Team hat herausgefunden, dass zum Beispiel zwei bestimmte Proteine in unserem Geschmackssinn auf diese Hormone anspringen. Auf der Zunge schmecken wir mit ihnen bitter.
    Aus Sicht der Forschenden funktionieren damit Teile unseres Geschmackssinns auch als Sensoren für körperliche Veränderungen. Möglicherweise ist das auch eine Erklärung dafür, dass uns Essen unter Stress oder in einer Schwangerschaft anders schmecken kann.
    Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.