Ukraine-Krieg
Unterbrochene Druschba-Pipeline: Kiew nimmt laut EU technische und finanzielle Unterstützung an

Im Konflikt um die unterbrochene Druschba-Pipeline, die russisches Erdöl durch die Ukraine in zwei EU-Staaten liefern soll, zeichnet sich eine Lösung ab.

    Das Foto zeigt einen Eintrittspunkt der Druschba-Pipeline in Ungarn bei der Donauraffinerie in Szazhalombatta.
    Eintrittspunkt der Druschba-Pipeline in Ungarn. (IMAGO/Xinhua)
    Wie EU-Ratspräsident Costa und Kommissionspräsidentin von der Leyen mitteilten, habe die Europäische Union der Ukraine als Transitland technische Unterstützung und Finanzmittel angeboten, um den Ölfluss nach Ungarn und in die Slowakei über die beschädigte Leitung wiederherzustellen. Kiew habe das Angebot angenommen, hieß es. In einem Schreiben an die EU-Kommission erklärte der ukrainische Präsident Selenskyj, die Reparaturarbeiten an der Pipeline stünden kurz vor dem Abschluss und die Pumpstation werde voraussichtlich in anderthalb Monaten wieder in Betrieb genommen.
    Die Regierung ⁠in Kiew macht einen russischen Angriff in der Westukraine für den ⁠Ausfall verantwortlich, während die Slowakei und Ungarn der ⁠Ukraine eine bewusste Unterbrechung der Öllieferungen vorwerfen. Ungarns Regierungschef Orban blockiert seither ein EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro und ein neues Sanktionspaket gegen Russland.
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.