
Das Problem werde an Bedeutung gewinnen, sagte Bundesgesundheitsminister Lauterbach. Europa sei besonders betroffen, da die Bevölkerung älter sei und sich Europa doppelt so schnell erwärme wie der weltweite Durchschnitt. Deshalb müsse man mit mehr Toten bei Hitzewellen rechnen, sagte der SPD-Politiker.
Ein Bündnis von mehreren Organisationen aus dem Gesundheitswesen forderte von den Bundesländern die Entwicklung von Hitzeschutzplänen, die als Pflichtaufgabe gesetzlich verankert und ausreichend finanziert werden sollten. Der Schutz vor Hitze solle auch im Bau- und Arbeitsrecht eine größere Rolle spielen. In Deutschland starben 2023 laut Schätzungen des Robert Koch-Instituts etwa 3.200 Menschen an Hitze.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
