
Nach Einschätzung von mehr als 50 Organisationen muss der Schutz etwa im Bau- und Arbeitsrecht eine größere Rolle spielen. Grundsätzlich seien Bund, Länder, Kommunen und Vertreter aller Gesellschaftsbereiche zum Handeln aufgerufen, betonen Ärzte- und Sozialverbände, Krankenkassen und andere. Ziel müsse es sein, hitzebedingte Erkrankungen und Todesfälle zu vermeiden. Brandenburgs Gesundheitsministerin Nonnemacher appellierte an Unternehmen, für mehr Hitzeschutz am Arbeitsplatz zu sorgen. Wegen des Klimawandels seien langfristige Maßnahmen unerlässlich, meinte die Grünen-Politikerin. Sie warb für die Installation von Belüftungssystemen sowie die Isolierung und Begrünung von Gebäuden. Ferner seien Möglichkeiten zu flexiblen Arbeitszeiten und zum Arbeiten von zuhause aus sinnvoll.
Zum heutigen zweiten bundesweiten Hitzeaktionstag sind zahlreiche Veranstaltungen geplant. Am Mittag will sich auch Bundesgesundheitsminister Lauterbach äußern.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
