Verteidigungsbündnis
Unterschiedliche Forderungen aus Union und SPD vor NATO-Gipfel

Zwei Tage vor Beginn des NATO-Gipfels fordert der CDU-Politiker Hardt mit Blick auf den Ukraine-Krieg eine klare Ansage an China.

    Ein Kind geht an einer Werbetafel für den NATO-Gipfel in Ankara, Türkei, vorbei.
    Eine Hinweistafel auf den NATO-Gipfel in Ankara (picture alliance/Xinhua News Agency/Mustafa Kaya)
    Peking spiele für Russlands Fähigkeit, seinen Angriffskrieg fortzusetzen, eine erhebliche Rolle, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion der Funke Mediengruppe. Deshalb müsse die Allianz hier Klartext sprechen und darüber hinaus auch den Druck auf Russland erhöhen. Moskau dürfe keinen Zweifel daran haben, dass die Unterstützung für die Ukraine ungebrochen sei. Nach Ansicht von SPD-Fraktionsvize Möller sollte Bundeskanzler Merz das Treffen in Ankara auch dazu nutzen, Defizite in der Türkei bei Demokratie und Minderheitenrechten im Gastgeberland klar zu benennen.
    Dabei müssten etwa anhaltende Angriffe von Präsident Erdoğan auf Opposition und Rechtsstaatlichkeit angesprochen werden.
    Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.