
Daher seien bis zu 19 Prozent auf ein Auto angewiesen, obwohl sie dies finanziell belaste, heißt es in der Studie mit dem Titel "Zugang verweigert", die das Öko-Institut in Freiburg durchgeführt hat. In Deutschland nutzen 48 Prozent der Bevölkerung nie Busse und Bahnen, und nur elf Prozent fahren den Angaben zufolge täglich damit. Gründe seien die schlechte Anbindung vor allem im ländlichen Raum sowie die hohen Kosten. Hierzulande gäben mehr Menschen als in anderen untersuchten Ländern an, dass sie die hohen Kosten von der Nutzung des ÖPNV abhielten. Nötig seien daher ein günstiges Deutschlandticket, kombiniert mit einer Sozialvariante, und ein gezielter Ausbau des Nahverkehrs.
Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
