Ob der Telebuddy technisch eine Innovation ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Denn im Prinzip ermöglicht er nur das, was auch eine herkömmliche Videokonferenz oder ein Chat im Internet können. Das Besondere an ihm ist eher seine psychologische Wirkung. Beim mehrere Tage dauernden Experimentieren mit Telebuddy stellten die Entwickler fest, dass Nutzer sich mit der knuddeligen Puppe besser und ungezwungener zurecht fanden als etwa vor einem Bildschirm. Dafür trieb man am Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung erheblichen Aufwand, erklärt der Informatiker Norbert Gerfelder: "Der Telebuddy hat innen sehr viel Technik, die man aber nicht sieht. Er stellt sozusagen die Augen, Ohren und den Mund der Internetbenutzer dar." Die liebenswerte Puppe kann per Kameras sehen, mit Mikrofonen hören und durch Lautsprecher reden. Und "Winke, Winke" kann der Telebuddy auch. Norbert Gerfelder: "Er kann auch Gestik und Mimikäußerungen. Zum Beispiel hebt er die Hand, wenn eine Frage gestellt wird."
Telebuddy ist eines der ersten physischen Avatare. Als Avatar bezeichnet man virtuelle Repräsentationen von Personen im Internet. Die Darmstädter Plüschpuppe holt einen Teil des Avatars wieder zurück in die reale Welt. Wer sich übers Internet in den Teletubby eingeklinkt hat, kann mitverfolgen, was dessen Träger gerade tut, und zum Beispiel virtuell gemeinsam eine Ausstellung zu besuchen. "Das Ziel war, neue Formen der Telekommunikation zu ermöglichen", stellt Gerfelder klar. Eine eigene künstliche Intelligenz hat der Telebuddy also nicht, nur das kollektive Bewusstsein derer, die über das Internet Zugriff haben. Und was hat er sonst noch? Eine eigene Homepage unter www.telebuddy.de und einen Ausschaltknopf.
Telebuddy ist eines der ersten physischen Avatare. Als Avatar bezeichnet man virtuelle Repräsentationen von Personen im Internet. Die Darmstädter Plüschpuppe holt einen Teil des Avatars wieder zurück in die reale Welt. Wer sich übers Internet in den Teletubby eingeklinkt hat, kann mitverfolgen, was dessen Träger gerade tut, und zum Beispiel virtuell gemeinsam eine Ausstellung zu besuchen. "Das Ziel war, neue Formen der Telekommunikation zu ermöglichen", stellt Gerfelder klar. Eine eigene künstliche Intelligenz hat der Telebuddy also nicht, nur das kollektive Bewusstsein derer, die über das Internet Zugriff haben. Und was hat er sonst noch? Eine eigene Homepage unter www.telebuddy.de und einen Ausschaltknopf.