
Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft und Sicherungsverwahrung. Sie wirft dem Mediziner Mord aus Heimtücke und anderen niedrigen Beweggründen vor.
Der 41-Jährige Angeklagte hatte in dem Prozess 12 von 15 ihm vorgeworfenen Taten gestanden. Nach seinen Angaben wollte er den älteren Menschen Leid ersparen. In einigen Fällen soll der Mann Brände gelegt haben, um die Taten zu vertuschen. Sie ereigneten sich im Zeitraum von September 2021 bis Juli 2024 bei Hausbesuchen; der Mann arbeitete für einen Pflegedienst.
In einem anderen Prozess wird der Angeklagte mehr als 70 weiterer Morde verdächtigt. Hier laufen parallel zur Verhandlung noch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.
Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
