Revision eingelegt
Urteil zu Messerangriff an Holocaust-Mahnmal nicht rechtskräftig

Das Urteil zum Messerangriff auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin im vergangenen Jahr ist nicht rechtskräftig.

    Polizeibeamte sichern einen auf dem Boden liegenden Mann.
    Nach dem Urteil zum Angriff auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal hat der Verteidiger des Täters Revision eingelegt. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Ebrahim Noroozi)
    Der Verteidiger des 20-jährigen Syrers legte kurz vor Ablauf der Frist Revision ein, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Nun muss sich der Bundesgerichtshof mit dem Fall befassen.
    Das Kammergericht Berlin hatte den Mann Anfang des Monats unter anderem wegen versuchten Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt. Die Bundesanwaltschaft legte in ihrer Anklageschrift dar, dass er die Ideologie der Terrormiliz IS geteilt und aus einer "radikal-islamistischen und antisemitischen Einstellung" heraus gehandelt habe.
    Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.