
Das Unterhaus des Parlaments billigte das Abkommen und machte damit den Weg für die Europäische Union frei, den Vertrag vorläufig anzuwenden. Zuvor hatte bereits das Oberhaus zugestimmt. Wenige Zeit später ratifizierte auch der argentinische Kongress in Buenos Aires den Vertrag.
Die EU-Kommission hat nach eigenen Angaben noch nicht entschieden, ob es das Abkommen vorläufig - also vor der formalen Ratifizierung im Europaparlament - in Kraft setzen will. Dieses hatte im Januar mit knapper Mehrheit beschlossen, das Abkommen vor einer endgültigen Abstimmung vom Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen. Das kann bis zu zwei Jahre dauern.
Zu den Mercosur-Staaten gehören neben Uruguay und Argentinien auch Brasilien, Paraguay und Bolivien.
Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
