Washington
US-Abgeordnete stimmen mehrheitlich gegen Mitspracherecht im Iran-Krieg

In den USA hat das Repräsentantenhaus dem von Präsident Trump befohlenen Militäreinsatz gegen den Iran vorerst keine Grenzen gesetzt.

    Blick auf das weiße Kapitol in Washington mit Kuppeldach. Im Vordergrund ein See und blätterlose Bäume.
    Das Kapitol in Washington ist Sitz von Senat und Repräsentantenhaus (IMAGO / CTK Photo / IMAGO / Naegele Eliska)
    Eine Abstimmung über einen Antrag, der dem Kongress ein stärkeres Mitspracherecht beim Einsatz der Streitkräfte eingeräumt hätte, erhielt nicht genug Stimmen. Auch vier oppositionelle Demokraten stimmten dagegen. Ein ähnlicher Antrag war zuvor bereits im Senat an der republikanischen Mehrheit gescheitert. Nach Auffassung des Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Johnson, befinden sich die USA nicht im Krieg mit dem Iran. Vielmehr führten die amerikanischen Streitkräfte einen Einsatz aus, der in Umfang und Dauer begrenzt sei, argumentierte der Republikaner.
    Allerdings hatte Trump das Wort "Krieg" im Zusammenhang mit den Angriffen auf den Iran selbst bereits verwendet.
    Diese Nachricht wurde am 06.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.