
Der Mann hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt. Die US-Behörden baten die Bundesregierung wegen der kürzeren Flugzeit nach Deutschland um Hilfe. Das Bundesgesundheitsministerium teilte mit, der Patient werde vollständig isoliert auf einer Sonderstation der Berliner Klinik behandelt. Diese sei komplett vom regulären Betrieb getrennt. Weder für die Bevölkerung noch für Patienten der Charité bestehe eine Gefahr.
Bei dem Ebola-Ausbruch im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und im angrenzenden Uganda gibt es nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums mehr als 500 Verdachtsfälle und rund 130 vermutete Todesfälle. Die Ausbreitungsgefahr für die Region gilt als hoch.
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Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
