Epidemie
US-amerikanischer Ebola-Patient in Berlin angekommen

Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Amerikaner ist in der Berliner Charité aufgenommen worden.

    Schriftzug "Charite" auf einem Gebäude bei blauem Himmel von unten fotografiert.
    Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Amerikaner ist in der Berliner Charité aufgenommen worden. (imago / Joko)
    Der Mann hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt. Die US-Behörden baten die Bundesregierung wegen der kürzeren Flugzeit nach Deutschland um Hilfe. Das Bundesgesundheitsministerium teilte mit, der Patient werde vollständig isoliert auf einer Sonderstation der Berliner Klinik behandelt. Weder für die Bevölkerung noch für Patienten der Charité bestehe eine Gefahr.
    Der Ebola-Ausbruch konzentriert sich auf den Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und das angrenzende Uganda. Mehr als 130 Menschen sind bisher an dem Virus gestorben.
    Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.