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Humanitäre Lage in Gaza
US-Armee repariert Pier nach Sturmschäden

Der vom US-Militär errichtete provisorische Pier an der Küste des Gazastreifens wird nach einem Sturm repariert.

    Ein Satellitenbild eines Küstenabschnitts des Gazastreifens, von dem ein Pier ins Mittelmeer ragt.
    Der provisorische Pier des US-Militärs soll die Versorgung von bis zu 500.000 Bewohnern des Gazastreifens ermöglichen. Nach einem Sturm muss er jedoch erst repariert werden. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Uncredited)
    Die Landebrücke werde in die israelische Hafenstadt Aschdod geschleppt und dort Instand gesetzt, erklärte das Pentagon. Dies werde mindestens eine Woche dauern, hieß es.
    Der 320 Millionen US-Dollar teure Pier war erst seit zwei Wochen im Einsatz, um humanitäre Güter in den Gazastreifen zu bringen. Er ist darauf ausgelegt, bis zu 500.000 der rund 1,6 Millionen Bewohner des weitgehend abgeriegelten Palästinensergebiets zu versorgen. Er war am Wochenende durch hohe Wellen bei einem Sturm beschädigt worden.
    Diese Nachricht wurde am 29.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.