
Das Regiment sei auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr beheimatet. Der Standort werde nicht geschlossen, es verblieben mindestens 8.000 Soldaten. Der Bürgermeister von Vilseck, Grädler, sagte, der Abzug könnte seine Gemeinde wirtschaftlich hart treffen. US-Präsident Trump hatte unlängst den Abzug von deutlich mehr als 5.000 Soldaten aus Deutschland angekündigt. Er reagierte damit auf Aussagen von Bundeskanzler Merz, der sich kritisch zum US-Krieg gegen den Iran geäußert hatte.
Auch die geplante Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern in Deutschland steht offenbar vor dem Aus. Der CDU-Verteidigungspolitiker Kiesewetter sagte im Deutschlandfunk, dies sei deutlich besorgniserregender als der von Trump angekündigte Truppenabzug. Die EU-Außenbeauftragte Kallas erklärte, die US-Pläne zeigten, dass viel mehr getan werden müsse, um die europäische Säule innerhalb der NATO zu stärke.
Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
