T-Mobile
US-Ausschuss verhängt Millionen-Strafe

Die US-Mobilfunktochter der Telekom soll eine Rekordstrafe zahlen.

    Ein Schild mit dem magenta-farbenen Logo von T-Mobile hängt an der Außenseite eines Geschäfts.
    Ein T-Mobile-Laden in Chicago. (Peer Grimm dpa)
    Der Regierungs-Ausschuss für ausländische Investitionen verhängte gegen T-Mobile eine Summe von 60 Millionen Dollar. Begründet wurde dies mit einem mangelhaften Umgang mit sensiblen Daten. So habe T-Mobile es versäumt, den Zugriff auf die Daten zu verhindern und die Vorfälle den Behörden zu melden. Den Angaben zufolge geht es um Vorgänge in den Jahren 2020 und 2021. Auch gebe es einen Zusammenhang mit Zugeständnissen für die Genehmigung der milliardenschweren Übernahme des Mobilfunk-Rivalen Sprint. In einer Stellungnahme von T-Mobile heißt es, nach der Übernahme seien technische Probleme bei der Zusammenführung der Unternehmen aufgetreten.
    Der Regierungs-Ausschuss prüft die Auswirkungen ausländischer Investitionen auf amerikanische Unternehmen und die nationale Sicherheit der USA.
    Diese Nachricht wurde am 15.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.