Verhandlungen über Ende des Ukraine-Kriegs
US-Außenminister Rubio äußert sich optimistisch über Fortgang der Gespräche - Selenskyj: "Finden Gehör"

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat die derzeit laufenden Gespräche von Vertretern seines Landes und der USA in Genf positiv bewertet.

    Andrij Jermak (l), Leiter des Präsidialamts der Ukraine, und US-Außenminister Marco Rubio sprechen mit Journalistenin der US-Vertretung in Genf. Im Hintergrund sind die Landesflaggen der USA und der Ukraine.
    Andrij Jermak (l), Leiter des Präsidialamts der Ukraine, und US-Außenminister Marco Rubio (dpa / Martial Trezzini)
    Selenskyj sagte in seiner abendlichen Videobotschaft, es gebe Signale, dass sein Land im Team von Präsident Trump Gehör finde. US-Außenminister Rubio sprach von Fortschritten in den den Verhandlungen über den von Trump vorgelegten Friedensplan. Deutschland, Frankreich und Großbritannien erarbeiteten eigene Vorschläge. Demnach soll die ukrainische Armee in Friedenszeiten auf 800.000 statt 600.000 Soldaten begrenzt werden. Zudem sollen bestimmte Gebiete nicht als "faktisch russisch" anerkannt werden, sondern Verhandlungen über einen Gebietsaustausch auf Basis des derzeitigen Frontverlaufs beginnen.
    Bundeskanzler Merz sagte im ZDF, man hoffe auf ein gemeinsames Paket, mit dem man dann auf Moskau zugehen könne.
    Diese Nachricht wurde am 24.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.