Vor Treffen in Schweden
US-Außenminister Rubio kritisiert NATO-Partner für mangelnde Unterstützung der USA im Iran-Krieg

Vor dem am Abend beginnenden NATO-Treffen in Schweden hat US-Außenminister Rubio die Kritik der USA an den Bündnispartnern erneuert.

    Das Foto zeigt US-Außenminister Rubio.
    US-Außenminister Rubio kritisiert die NATO-Partner für mangelnde Unterstützung der USA im Iran-Krieg. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / BRENDAN SMIALOWSKI)
    Die NATO-Staaten weigerten sich, die Vereinigten Staaten im Krieg gegen den Iran zu unterstützen, sagte Rubio vor seinem Abflug. Die Bitten von Präsident Trump, Truppen bereitzustellen oder Kampfflugzeuge zu entsenden, verhallten ungehört. Das nordatlantische Militärbündnis müsse einen Wert für die USA haben. Ansonsten stelle sich die Frage, warum man Mitglied bleiben sollte, erklärte Rubio.
    Bundesaußenminister Wadephul wiederholte, dass Deutschland bereit sei, sich nach einem Ende des Krieges für die Sicherung der Meerenge von Hormus einzubringen. Zudem betonte der CDU-Politiker Deutschlands Bereitschaft, eine Führungsrolle in der NATO zu übernehmen. Ziel sei eine neue Lastenverteilung, die Deutschlands und Europas wirtschaftlichem und militärischem Potenzial entspreche.
    Heute und morgen kommen die NATO-Außenminister im schwedischen Helsingborg zusammen. Sie wollen über die Unterstützung der Ukraine, die Aufrüstung sowie die stärkere militärische Unabhängigkeit der Europäer sprechen.
    Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.