
Rubio sagte weiter, es könne allerdings Einschränkungen für Begleitpersonen geben, die Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden hätten. Damit distanzierte sich der US-Außenminister zugleich von einem Vorschlag, wonach Italien den WM-Platz der iranischen Mannschaft übernehmen könnte. Dies hatte der US-Sonderbeauftragte Zampolli ins Gespräch gebracht.
FIFA-Präsident Infantino bekräftigt Teilnahme des Iran
Zuvor hatte es bereits die italienische Regierung abgelehnt, bei der WM anstelle des Iran teilzunehmen. Italiens Sportminister Abodi nannte den Vorschlag "nicht angemessen"; man qualifiziere sich auf dem Platz. Italien war in der Qualifikation an Bosnien-Herzegowina gescheitert.
Irans Teilnahme an der WM war wegen des Krieges mit den USA in den vergangenen Wochen infrage gestellt worden. FIFA-Präsident Infantino hatte zuletzt aber betont, die iranische Mannschaft komme ganz sicher. Auch der iranische Verbandschef Taj hat bekräftigt, dass die Nationalmannschaft sich auf die WM vorbereite.
Sollte der Iran tatsächlich nicht teilnehmen, läge die Entscheidung über einen Nachrücker laut den WM-Regularien allein bei der Fifa. Es wird jedoch erwartet, dass der asiatische Fußballverband AFC dann auf einen Nachrücker aus seinen Reihen dringen würde. Als wahrscheinlichste Wahl gelten die Vereinigten Arabischen Emirate, die im November in den Playoffs am Irak gescheitert waren.
Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
