
Auf der Herbsttagung der US-Bischöfe in Baltimore hieß es, sollte Trump sein Vorhaben umsetzen, würden die Geistlichen ihre Stimme laut erheben. Man werde nicht die klare Lehre des Evangeliums verleugnen, sagte der Konferenzvorsitzende Broglio in einer Rede. Zwar befürworte man illegale Einwanderung nicht. Doch kümmere sich die Kirche um jene Menschen, die in Not in die USA kämen. Der Kritik der Bischöfe an Trumps Plänen steht allerdings das Wahlverhalten der US-Katholiken gegenüber, die überwiegend für den Republikaner gestimmt hatten.
Nach Schätzungen leben in den USA fast 12 Millionen Einwanderer ohne gültige Papiere.
Diese Nachricht wurde am 14.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.