Sitzung des UNO-Sicherheitsrats zum Iran-Krieg
US-Botschafter macht Recht auf Selbstverteidigung geltend - Iranischer Vertreter spricht von Kriegsverbrechen

In einer Dringlichkeitssitzung hat sich der UNO-Sicherheitsrat in der Nacht mit der Entwicklung im Iran-Krieg beschäftigt.

    Das Foto zeigt die Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats bei einer Sitzung des Gremiums.
    Der UNO-Sicherheitsrat (Archivbild) (dpa / ZUMA Press Wire / Lev Radin)
    Der amerikanische UNO-Botschafter Waltz rechtfertigte das militärische Vorgehen unter anderem damit, dass das Regime im Iran für bewaffnete Angriffe auf die USA und Israel sowie für die Bedrohung des internationalen Friedens verantwortlich sei. Waltz machte dabei das Recht auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen geltend. Der iranische UNO-Botschafter Irawani warf den USA und Israel seinerseits Kriegsverbrechen vor.
    Mehrere arabische Länder verurteilten die iranischen Gegenangriffe auf Golfstaaten. In einer Erklärung der Länder des Golfkooperationsrates sowie Syriens und Jordaniens, hieß es, man mache die iranische Regierung für diese Angriffe voll verantwortlich. Zudem weise man jegliche Rechtfertigung oder Erklärung für dieses feindselige Verhalten zurück, sagte Bahrains UNO-Botschafter Al-Rowaiei.
    Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.