Nach Kritik an Trump
US-Bundesgericht weist Anklage gegen Ex-FBI-Chef Comey ab

In den USA hat ein Bundesgericht die Anklage gegen den früheren FBI-Chef Comey abgewiesen.

    Diese Skizze des Gerichtssaals zeigt den ehemaligen FBI-Direktor James Comey (2.v.l) und seine Anwälte Jessica Carmichael (l) und Patrick J. Fitzgerald (M) während der Anklageverlesung im Bundesgerichtsgebäude.
    US-Bundesgericht weist Anklage gegen den früheren FBI-Chef Comey. (Dana Verkouteren/AP/dpa)
    Auch die eingereichte Klage gegen die New Yorker Generalstaatsanwältin James wurde nicht angenommen. Das Gericht begründete seine Entscheidungen damit, dass die mit den Anklagen beauftragte Staatsanwältin Halligan nicht vom Justizministerium hätte eingesetzt werden dürfen. Damit seien die Verfahren eine "rechtswidrige Ausübung der Exekutivgewalt" und nichtig. Halligan war im September von Präsident Trump für den Posten nominiert worden. Ihr Vorgänger hatte sich geweigert, Strafverfahren gegen Comey und James einzuleiten. Das Weiße Haus kündigte inzwischen an, gegen die Klageabweisung juristisch vorzugehen.
    Die Anwälte von Comey sehen sich mit der Klageabweisung in ihrer Kritik bestätigt, dass Trump Rache an ihrem Mandanten nehmen wollte.
    Diese Nachricht wurde am 25.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.