
Konkret ging es um einen Fall im südlichen Bundesstaat Louisiana. Dort gab es politischen Streit um die Frage, ob es einen oder zwei mehrheitlich afroamerikanische Wahlkreise geben sollte. Die Richter am Supreme Court sahen Louisiana nicht verpflichtet, einen zweiten derartigen Wahlbezirk zu schaffen.
Das Urteil wird als Rückschlag für die US-Demokraten gewertet. Afroamerikaner machen rund ein Drittel der Bevölkerung von Louisiana aus. Traditionell hat die Bevölkerungsgruppe eine Präferenz für die demokratische Partei. Zudem dürfte es für Kläger in den USA schwieriger werden, den Zuschnitt von Stimmbezirken wegen rassistischer Diskriminierung anzufechten. Vor den Zwischenwahlen im November streiten Demokraten und Republikaner in mehreren Bundesstaaten um die Ausgestaltung der Wahlkreise.
Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
