Fußball-WM und Olympische Spiele
US-Einreiseverbote betreffen Zuschauer aus 39 Ländern

Durch Verbote der US-Regierung dürfen Zuschauer aus 39 Ländern weder zur Fußball-Weltmeisterschaft noch zu anderen großen Sportveranstaltungen einreisen. Betroffen sind unter anderem auch die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

    Gianni Infantino und Donald Trump stehen auf einer Bühne vor zwei Lostöpfen. Trump ist dabei, ein Los zu öffnen. Infantino zeigt auf ihn.
    FIFA-Präsident Gianni Infantino (l.) und US-Präsident Donald Trump bei der Auslosung der Gruppen für die Fußball-WM 2026 in den USA und Kanada. (picture alliance / ANP / Koen van Weel)
    Weitere Großereignisse sind Formel-1-Rennen und Spiele der nationalen Basketball-, Football- oder Eishockey-Ligen. Ausnahmen gibt es nur für Athleten, Trainer und Betreuer. Betroffen ist bei der Fußball-WM auch die Elfenbeinküste, einer der Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft.
    Weitere betroffene Staaten sind Haiti, der Iran und der Senegal, der am Sonntag das Endspiel der Afrika-Meisterschaft gegen Marokko bestreitet. Als Gründe für die Einreiseverbote gibt die US-Regierung Sicherheitsbedenken an. Dem Iran hatten die USA zuletzt mehrmals mit einem Militäreinsatz gedroht.
    Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.