Klage von Ärzteverbänden
US-Gericht stoppt vorerst Kurswechsel bei Kinderimpfungen

In den USA hat ein Gericht die Pläne der Regierung vorerst gestoppt, Empfehlungen zu Impfungen von Kindern umfassend zu ändern.

    Ein Mädchen hält ihre Puppe während sie eine Impfung bekommt.
    Die Impf-Empfehlungen in den USA werden vorerst nicht reduziert (Archivbild). (imago / Zuma Wire / Ringo Chio)
    Das Bundesgericht in Massachusetts teilte zur Begründung mit, die Regierung missachte wissenschaftliche Methoden. Das Gesundheitsministerium will anstatt 17 nur noch 11 Immunisierungen bei Kindern empfehlen. Geklagt hatten mehrere Ärzteverbände. Der Verband der Kinderärzte nannte die Entscheidung des Gerichts historisch. Das Gesundheitsministerium erwartet nach Angaben eines Sprechers, dass die Entscheidung in der nächsten Instanz wieder aufgehoben wird.
    Gesundheitsminister Kennedy gilt als Impfskeptiker und hatte einen Ausschuss mit der Überprüfung der mehr als 30 Jahre alten Regeln beauftragt.
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.