Wegen Verschwörungserzählungen
US-Gericht weist Liquidation des Vermögens von Alex Jones an

In den USA hat ein bekannter Verschwörungsideologe eine juristische Niederlage hinnehmen müssen.

    Schuhe auf der grünen Wiese vor dem Capitol
    Schuhe vor dem Kapitol in Washington, die an die Opfer des Massakers im Jahr 2012 an der Sandy Hook Elementary School erinnern sollen (imago / Xinhua)
    Ein Gericht im US-Bundesstaat Texas hat verfügt, dass das persönliche Vermögen von Alex Jones aufgelöst und veräußert werden soll. Die Zukunft von Jones' Medienplattform Infowars blieb dagegen ungewiss: Den Insolvenzfall von Jones' Unternehmen wies das Gericht ab.
    Die Opfer und Familien des Massakers an der Sandy Hook Elementary School hatten den Verschwörungsideologen Jones auf Schadenersatz in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar verklagt. Jones hatte behauptet, das Massaker habe nie stattgefunden. Im Jahr 2012 hatte ein Amokläufer im US-Bundesstaat Conneticut 20 Kinder und sechs Lehrkräfte an der Sandy Hook-Schule erschossen. Die Tat gilt als eine der schwersten dieser Art in der Geschichte der USA.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.