
Man ziehe nach 58 Jahren Dienst an der amerikanischen Öffentlichkeit einen Schlussstrich, erklärte die "Corporation for Public Broadcasting" in Washington. Als Grund wurde der Entzug staatlicher Fördermittel genannt. Die CPB-Vorsitzende Calvert erklärte, was den nicht-kommerziellen Medien in den USA angetan werde, sei verheerend.
Die CPB war eine wichtige Finanzierungsquelle der nicht-kommerziellen Senderverbände NPR für den Hörfunk und PBS für das Fernsehen. Präsident Trump hatte auch ihnen im vergangenen Sommer die staatliche Finanzierung entzogen. Er wirft den beiden Organisationen vor, linkslastig zu sein. Die Kürzungen treffen vor allem kleine und ländliche Sender, die bislang auf Bundeshilfen angewiesen waren; außerdem finanzieren sie sich durch Spenden, Sponsoring und Zuwendungen von Stiftungen. Ihre Zukunft ist ungewiss.
Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
