
Kennedy behauptete, weniger Amerikaner gingen zum Impfen, weil sie während der Corona-Pandemie das Vertrauen in Regierungsempfehlungen verloren hätten. Er arbeite daran, dieses Vertrauen wiederherzustellen. Kennedy war jahrelang als Impfgegner aufgetreten. Zugleich verteidigte der Minister die geplanten Kürzungen in seinem Etat. Diese seien schmerzhaft, aber nötig, um das Rekorddefizit der Regierung von 39 Billionen US-Dollar zu bekämpfen.
Kennedy betonte, die Ausgaben für die Krankenversicherung Medicaid sollten in den kommenden zehn Jahren um etwa 47 Prozent steigen. Experten halten seine Interpretation jedoch für irreführend und politisch gefärbt, da der Anstieg auf Inflation und Bevölkerungswachstum zurückgeht.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
